Obere Aller rechts

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WRRL Beratungsgebiet Obere Aller rechts

Im Beratungsgebiet Obere Aller rechts sind wir seit 2016 mit der Gewässerschutzberatung betraut.

Aktuell arbeiten wir mit 15 Modell- und  39 Beratungsbetrieben zusammen. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit einigen Nachfragebetrieben in diesem Gebiet.

Aktuelles Obere Aller rechts

Einladung zur Feldbegehung Zwischenfruchtanbau

Der Anbau von Zwischenfrüchten ist ein wichtiger Aspekt im Gewässerschutz und hat vor allem im Hinblick auf Agrarumweltmaßnahmen und Greening in den letzten Jahren weiter an Bedeutung gewonnen. Durch die neue Düngeverordnung und den damit verbundenen Neu-regelungen sowie die anhaltende Klage durch die EU zur Nichteinhaltung der Nitratrichtlinie hat sich [...]

Von |November 7th, 2017|Kategorien: Aktuelles Obere Aller rechts|Kommentare deaktiviert für Einladung zur Feldbegehung Zwischenfruchtanbau

Düngerstreuercheck im Landkreis Gifhorn

Am 16. und 17. März 2017 bot die Geries Ingenieure GmbH in  Zusammenarbeit mit der DEULA Nienburg und der Landberatung Gifhorn-Wolfsburg den Landwirten die Möglichkeit, ihre Düngerstreuer auf die Querverteilgenauigkeit testen zu lassen. Ulrich Lossie, DEULA, zeigte in einem Kurzvortrag die wesentlichen Vorteile dieser Streuerchecks auf. Anschließend fuhren die [...]

Von |März 17th, 2017|Kategorien: Aktuelles, Aktuelles Obere Aller rechts, Aktuelles Parsau|Kommentare deaktiviert für Düngerstreuercheck im Landkreis Gifhorn

Wichtige Mitteilungen

Neue Informationen verfügbar

Neue Grafik zur Nachernte-Nmin bei Kartoffeln, Fotos zum Zwischenfrucht-Versuch

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weiteres Informationsmaterial

Auf „My KuhTube“ informieren Milchviehhalter Helmut Evers und Gewässerschutzberater Daniel Husmann (Büro Geries Ingenieure GmbH) im WRRL-Beratungsgebiet Obere Aller rechts über die Belange und die Notwendigkeit des Gewässerschutzes. In den dort zu findenden Videos werden u.a. folgende Themen behandelt:

  • Was ist Gewässerschutz?
  • Wozu wird er betrieben?
  • Was ist ein Düngeplan?
  • Nmin-Beprobung
Hier geht es zu Helmut von „My KuhTube“

Die EG-WRRL

Ziel der Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) ist die langfristige Verbesserung der Qualität aller Gewässer innerhalb von Europa. Beim Grundwasser wird geprüft, ob sich die Grundwasserkörper in einem guten mengenmäßigen und in einem guten chemischen Zustand befinden. Hinsichtlich des guten chemischen Zustandes werden häufig hohe Nitratkonzentrationen im Grundwasser gemessen. Als Grund für diese hohen Konzentrationen werden diffuse, das heißt flächenhafte Austräge unter landwirtschaftlich genutzten Flächen genannt. Daher hat das Land Niedersachsen insgesamt 9 Beratungsgebiete zur Nitratreduktion ausgewiesen. Innerhalb dieser Beratungsgebiete wird seit 2010 eine spezielle Umweltberatung aufgebaut bzw. umgesetzt. Ziel ist es die Nitratausträge zu verringern um so die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie erreichen zu können.

Die Gesamtgröße der 11 Zielkulissen beträgt 16.000 km². Dies entspricht 34 % der niedersächsischen Landesfläche.

Die Geries Ingenieure GmbH ist mit der Umsetzung der Beratung in den Beratungsgebieten Untere ElbeUntere Weser und seit 2016 mit dem Beratungsgebiet Obere Aller rechts (1.476 km²) betraut. Hinzugekommen ist für das Gebiet Untere Weser das Seen-Einzugssgebiet Bederkesaer See.

Karte Obere Aller rechts

Weitere Information zum Gebiet Obere Aller rechts

Anzahl
Modellbetriebe15
Beratungsbetriebe39
Nachfragebetriebe41
FruchtMedian des Ertrages 2015 in dt/haMedian des Ertrages 2016 in dt/ha
Silomais535555
Sommergerste7875,5
Kartoffel503,9530
Zuckerrübe815805

Erträge 2015 und 2016

Die Box entspricht dem Bereich, in dem die mittleren 50% der Daten liegen. Der fette Strich ist der Median. Der Median einer Auflistung von Zahlenwerten ist der Wert, der an der mittleren (zentralen) Stelle steht, wenn man die Werte der Größe nach sortiert.

  • Erträge OA rechts 2015
  • Kartoffelerträge 2015 und 2016
  • Silomaiserträge 2015 und 2016
  • Sommergersteerträge 2015 und 2016
  • Zuckerrübenerträge 2015 und 2016

GNS-Untersuchungen 2017

Für die Sicherung der Erträge ist nicht nur die Stickstoffdüngung ausschlaggebend, sondern auch die Grundnährstoffe wie Phosphor, Kalium und Magnesium sind für die Pflanze essentiell. Das heißt, dass die Pflanze z.B. Kalium benötigt, damit Stickstoff effizient in organische Masse umgesetzt werden kann. Daher muss der Landwirt wissen, in welcher Versorgungsstufe sich sein Boden befindet. Ziel ist die Versorgungsstufe C.

Untersuchungen zu Humus und zum C/N-Verhältnis 2017

Humus ist wichtig für das Bodengefüge, Wasserhaushalt, Nährstoffaneignungsvermögen und generell für die Bodenfruchtbarkeit. Im Zuge der Novellierung der Düngeverordnung soll die Düngung auf Böden mit Humusgehalten über 4% eingeschränkt werden. Aus diesem Grund ist es essentiell zu wissen, wie hoch der Humusgehalt liegt.

Zwischenfrucht-Versuch 2017

Der Anbau von Zwischenfrüchten ist ein wichtiger Aspekt im Gewässerschutz und hat vor allem im Hinblick auf Agrarumweltmaßnahmen und Greening in den letzten Jahren weiter an Bedeutung gewonnen. Durch die neue Düngeverordnung und den damit verbundenen Neuregelungen, sowie die anhaltende Klage durch die EU zur Nichteinhaltung der Nitratrichtlinie, hat sich die Notwendigkeit eines Zwischenfruchtanbaus nochmals verschärft. In diesem Zusammenhang haben wir, die Geries-Ingenieure, einen Versuch mit verschiedenen Varianten von Zwischenfruchtgemengen (inkl. ÖvF-fähige Futterbaugemenge) mit unterschiedlich hohen Anteilen an Gräsern angelegt. Die Fragestellung des Versuchs lautet: „Lassen sich die Herbst-Nmin-Gehalte mit hohen Gräser-Anteilen in den Zwischenfruchtgemengen weiter reduzieren?“

Aufgenommen am 29.8.2017 (Bild 1), 12.9.2017 (Bilder 2 und 3), 27.9.2017 (Bild 4 und 5) und 20.10.2017 (Bild 6 und 7).

Nachernte-Nmin Kartoffeln 2017

Im Jahr 2017 lag ein Schwerpunkt der WRRL-Beratung im Beratungsgebiet Obere Aller rechts auf dem Kartoffelanbau. Der Kartoffelanbau ist per se aus Sicht der Bilanzierung nach Feld-Stall-Bilanz unproblematisch für den Gewässerschutz. Jedoch werden hohe Stickstoffmengen aus der Mineralisierung nach der Ernte freigesetzt. Der Grund dafür ist die invasive Umwälzung des Bodens während des Ernteprozess. Die Grafik zeigt Nachernte-Nmin-Gehalte verschiedener Nutzungsrichtungen auf. Ziel muss es sein, die Stickstofffrachten in organischer Masse zu binden. Im Idealfall sollte Wintergetreide folgen. Wenn jedoch eine Sommerung folgt, sollte eine Zwischenfrucht oder Grünroggen angebaut werden.

Unsere Leistungen für Sie

Für die Betriebe werden folgende Leistungen kostenlos angeboten:

  • Betriebseigene Analysen – Wirtschaftsdünger, Boden, Pflanze u. a.
  • Schlagbezogene Düngeplanung (DüV)
  • Berechnung von Nährstoffbilanzen
  • Beratung rund um den Gewässerschutz – Fruchtfolge, Zwischenfrucht – Lagerraum (Silage, Gülle, etc.) – Pflanzenschutz

Verbesserung der Gewässerqualität

  • Reduzierung der N- und P-Austräge

Optimierung des Dünge- und Bewirtschaftungsmanagements

  • N-Effizienzsteigerung

Unsere gemeinsamen Ziele für den Gewässerschutz

Durch unsere kostenlose Beratung wollen wir gemeinsam die Kooperation der Landwirtschaft mit dem Gewässerschutz stärken und verfolgen dabei folgende Ziele

  • die Nährstoffbelastung von Grund-und Oberflächengewässern zu senken
  • den Einsatz organischer Wirtschaftsdünger zu optimieren
  • Standortangepasste Stickstoffdüngung auf Acker- und Grünland durchzuführen
  • Mineraldüngern effizient einzusetzen, um Überschüsse zu reduzieren
  • die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit langfristig zu sichern
  • den Anbau von Zwischenfrüchten und Untersaaten zu fördern
  • die gesamtbetrieblichen Nährstoffströme zu verbessern
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