Beratung Einzugsgebiet Bederkesaer See

In der Beratungskulisse Untere Weser, liegt das Seen-Einzugsgebiet Bederkesaer See mit einer Fläche von 2.641 ha.

Daten und Fakten zum Einzugsgebiet

Im Einzugsgebiet des Bederkesaer See werden 1.774 ha landwirtschaftlich genutzt. Im Jahre 2013 betrug der Ackeranteil an der landwirtschaftlichen Nutzfläche 43 % (Vergleich: 2009 24 %). Die Diskrepanz ist u.U. auf Grünlandumbrüche in den vergangegnen Jahren zurückzuführen.

Da der P-Eintrag über erosiven Bodenabtrag in der Kulisse auf Grund der vorherrschenden topografischen Verhältnisse nur eine untergeordnete Be-deutung hat, kann auf die Erstellung von Karten zur Erosionsgefährdung und der Fließak-kumulation verzichtet werden. Der Schwerpunkt der Beratung ist auf die organischen Bö-den zu richten. Nach eigenen Untersuchungen (Geries Ingenieure, 2015) und den Anga-ben verschiedener Autoren (u.a. Blankenburg & Scheffer, 2008) sind die P-Austräge aus landwirtschaftlich genutzten organischen Böden und hier besonders aus Hochmooren in Ackernutzung besonders hoch. Die Beratungsstrategie muss für diese Standorte darauf abzielen, durch

  • Winterbegrünung
  • konservierende Bodenbearbeitung
  • Anlage von Uferrandstreifen
  • Verbesserung der Düngemittelapplikation
  • usw.
Karte des Gebietes

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Haben Sie Flächen im Einzugsgebiet?

Für unseren Arbeitskreis Bederkesaer See suchen wir Betriebsleiter, die sich für die Kooperation Landwirtschaft und Gewässerschutz einsetzen wollen. Zu den Leitungen der Gewässerschutzberatung zählen unter anderem

  • Die Erstellung eines ausführlichen Düngeplanes für Stickstoff, Phosphor und Kalium nach DüVO
  • Stärken-Schwächen-Analyse (mit z.B. Abschätzung des möglichen Einsparpotenzials für Stickstoff)
  • Untersuchung von Wirtschaftsdüngern (Vollanalyse) und Futtermitteln
  • Untersuchung der Flächen hinsichtlich der Nährstoffversorgung
  • Begleitung des Betriebes hinsichtlich der Erfolgsparameter Nmin und Nitrat-Tiefenprofil
  • usw.
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